Die Wissenschaft des Yoga

Eine sehr alte, praktische und auch noch heute noch nachvollziehbare Lehre ist die Wissenschaft des Yoga. Sie untersucht Wege und Möglichkeiten nach der Vereinigung mit dem höchsten aller Prinzipien. Mit ziemlicher Sicherheit ist Yoga wesentlich älter als heutige Quellen bekunden, denn vermutlich ist diese Suche so alt wie der Mensch selbst. Yoga vertritt den Standpunkt, dass die Außenwelt ein Abbild der Innenwelt ist und dass der Geist die Materie erschafft. Daher wird angestrebt, zuerst die Innenwelt zu erkunden und zu meistern, wodurch dann die Außenwelt anders erlebbar wird. Dafür ist aus Sicht des Yoga für diese Suche ein gesunder Körper unabdingbar, um eine geistige und spirituelle Entwicklung des Menschen entscheidend voranzutreiben.

Viele der Übungen des Hatha-Yoga zielen auf die Stärkung der Muskulatur und des Knochengerüsts ab, was gleichzeitig zu bedeutenden positiven Effekten für die Gesundheit und Funktionstüchtigkeit von Verdauungs-, Nerven- und endokrinen Drüsensystems führt. Durch die Kombination von verschiedenen Körperhaltungen mit Atemübungen und Körperverschlüssen kann das parasympathische System angeregt werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist als sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden, das für Ruhe, Erholung und Schonung verantwortlich ist. Dies spiegelt sich in der Wahrnehmung von Gefühlen wieder, die zumeist sehr angenehm empfunden werden. Mit Yoga kann man einen harmonisierenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem erwirken, dem die meisten inneren Organe, der Blut- und der Stoffwechselkreislauf zugeordnet werden. Daher ist auch die Wahrnehmung der äußeren Welt abhängig vom gesundheitlichen Zustand des Inneren, denn Gesundheit ist das Einzige was der Mensch wirklich besitzt da ohne Körper der Mensch die Welt nicht empfinden kann.

Nachdem die Grundlage von Gesundheit geschaffen worden ist, kann man diejenigen Bereiche betreten, die ein Loslösen der inneren Welt von der äußeren ermöglichen, um später in die Konzentration und Meditation zu münden. Das Ziel des Yoga ist Selbsterkenntnis – Selbstverwirklichung – das Finden der höchsten Wahrheit in sich und das Mitschwingen im Einklang zum Universum.

Kundalini-Yoga“Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Sukshma Vyayama Yoga

In den alten Texten des Ayurveda wird diese Form des Yoga empfohlen, da es den menschlichen Körper stabilisiert und kräftigt. Seine einfachen Übungen erfordern wenig Kraftanstrengung und dienen der Vorbereitung des körperlichen Gefährtes auf nachfolgende Techniken des Yoga. Die Bewegungen und Körperstellungen des suksma Vyama Yoga können von Menschen aller Alterstufen praktiziert werden, ebenso von Schwachen oder Gebrechlichen. Ihr Nutzen ist enorm, da sie ihre wohltuende Wirkung auf den ganzen Organismus ausbreiten. Insbesondere in kleinen Pausen während der Arbeit sind diese Übungen von großem Wert.

Shat Karma

Die Wissenschaft des Yoga legt einen hohen Stellenwert auf die sechs verschiedenen Reinigungsprozeduren, denen sich ein Schüler des Hatha-Yoga unterziehen sollte, bevor er höhere Techniken anwenden will. Die grundlegenden Schriften des Hatha-Yoga, die “Gheranda Samhita”, die “Hatha-Yoga-Pradipika” und die “Shiva-Samhita” empfehlen diese Techniken und preisen ihren Nutzen. Auch wird gesagt, dass ohne regelmäßige Reinigung des menschlichen Organismus Erfolge auf dem Weg des Hatha-Yogis unmöglich sind.

1. Kapalabhati, Blasebalgatmung zur Reinigung der Atemwege
2. Neti, Nasenreinigung mittels Schnüre und Wasser
3. Dhauti, Magenreinigung mittels eines Tuches
4. Vasti, Darmreinigung mit Wasser
5. Trataka, Reinigung von Augen und Geist durch Blickfixierung
6. Nauli, Kräftigung & Massage der Unterleibsorgane durch Rotieren der Bauchmuskeln

Kundalini-Yoga

Der beste der Götter, Kundalini genannt, schlummert in Form einer zu 3½ Spiralen aufgerollten Schlange am Boden. Solange diese mächtige Schlange schläft, bleibt der Mensch unwissend wie ein Tier; und auch noch so viele Yoga-Übungen werden ihm keine Erleuchtung bringen.” (Hathayoga-Pradipika)

Kundalini Yoga ist eine geistig-körperliche Disziplin, die es dem Menschen ermöglicht, schrittweise die eigenen Sinne und Gefühle mit dem Intellekt in Einklang zu bringen. Ziel dieser Bemühungen ist die Selbsterkenntnis, die durch die Techniken des Hatha-Yoga forciert werden und es dem Strebenden ermöglichen, die Stufen des Raja-Yoga, den königlichen Yoga, zu erklimmen. In Form der acht Stufen des “Ashtanga Yoga” wird dem Übenden ein Wegweiser gegeben, wie eine erfolgreiche Yogapraxis aufgebaut wird.

1. Yama, die Regeln des sozialen Verhaltens
2. Niyama, Einschränkungen in der persönlichen Lebensführung
3. Asana, Körperstellungen
4. Pranayama, rhythmische Atmung und Kontrolle der Lebenskraft
5. Pratyahara, Loslösung der Sinne von der Außenwelt
6. Dharana, Konzentration
7. Dhyana, Kontemplation und Meditation
8. Samadhi, Selbstverwirklichung oder Erleuchtung

Kundalini-Yoga richtet sich auf die Verbindung des Menschen mit dem göttlichen Ursprung aus. Dabei ist Yoga keine Religion, sondern ein Werkzeug, um dieses hohe Ziel zu realisieren. Dem Übenden wird empfohlen, neben dem Hatha-Yoga, dem Yoga der Kraft und Anstrengung, zugleich auch die anderen Formen des Yoga zu praktizieren. Diese sind Bhakti-Yoga – der Weg der Hingabe und des Dienens, Karma-Yoga – das Yoga des Tuns der richtigen Dinge und dem Jnana-Yoga, dem Yoga des Wissens und des Intellekts.

Yoga belohnt dem Strebenden in vielfacher Hinsicht. Neben Gesundheit und körperlicher Kraft entfalten sich vor allem auch geistige und spirituelle Fähigkeiten, welche den tief greifenden Prozess der Selbstrealisierung entscheidende anstoßen und vorantreiben helfen.

Asanas

Yogis nutzen Asana – gehaltene Stellung des Körpers, um willentlich Energie in die verschiedenen Bereiche des Organismus zu lenken. Die alten Schriften beschreiben ausführlich den Nutzen sowie die korrekte Ausführung der verschiedenen Asanas. Es wird gesagt, dass allein der Herr des Yoga – Shiva – alle 8,4 Millionen Stellungen kennt. Durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung einzelner Bereiche des Körpers können Asanas ihren Nutzen in Form von Gesundheit, Kraft und Ausdauer entfalten. Dabei ermöglicht die Vielzahl an Stellungen den Aufbau eines wohlbalancierten Körpers.Oberstes Ziel ist die Zentrierung des Systems Mensch, um schlussendlich das Bewußtsein von körperlichen Einflüssen zu entziehen und auf die inneren Welten lenken zu können. Im Gegegensatz zu Yoga bedienen sich viele Sportarten westlicher Systeme nur eines kleinen Spektrums an zur Verfügung stehenden Bewegungsvariationen. Durch einseitige Nutzung einzelner Muskeln, Bänder, Sehnen oder Gelenke erfährt der Körper eine Disbalancierung, was zu RSI, Burn Out oder gar bis hin zum Totalausfall einzelner Bereiche des Körpers führen kann. Auch geht es beim Praktizieren der Asanas nicht um einen Leistungsvergleich mit Anderen, der zu Ruhm oder Ehre führt, sondern um das sich selbst kennenlernen mit Nachdruck und Selbstliebe. Ohne Fleiß – keinen Preis.

Von | 2018-05-24T12:26:18+00:00 Juli 19th, 2017|Körperhaltung, Yoga|0 Kommentare

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